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Eine Spiegelung des 20. Jahrhunderts?

Die Geschichte der Bergakademie Freiberg vom Kaiserreich bis zum Ende der DDR

Die Universität und das 20. Jahrhundert. Ihr Verhältnis erforscht das Graduiertenkolleg am Beispiel der Bergakademie Freiberg.

Das 20. Jahrhundert gilt als Epoche ausgeprägter Gegensätze, durchzogen von Brüchen wie von Kontinuitäten in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Auf diese Zeit wirft das Graduiertenkolleg einen doppelten Blick. Zum einen fragen die Historiker, wie sich das „Zeitalter der Extreme“ an der Bergakademie zeigte. Zum anderen suchen sie nach den Eigenheiten der Hochschule in den vergangenen hundert Jahren.

Das Graduiertenkolleg gehört zum Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Bergakademie Freiberg. Es versammelt sieben Doktoranden und einen Habilitanden. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit der Bergakademie im Kaiserreich, in der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus, in der DDR und während des Umbruchs 1989/1990. Zwei Projekte sind epochenübergreifend angelegt; sie widmen sich den ausländischen Studierenden und den Frauen an der Hochschule. In der Gesamtschau sollen diese Studien ein historisches Kaleidoskop bilden, das sowohl das 20. Jahrhundert an der Bergakademie Freiberg als auch die Bergakademie im 20. Jahrhundert zeigt.